Selber Schweißen

Alles was du wissen musst

Diese Schutzkleidung brauchst du beim Schweißen

Keine gute Schutzausrüstung fürs Schweißen

 

Hitze, Strahlung, Funkenflüge und Spritzer beim Schweißen.

All das bedeutet für dich als Schweißer Gefahr.

Deine Schutzkleidung sollte deshalb verschiedene Kriterien und Anforderungen erfüllen.

Diese werden in den  Sicherheitsvorschriften am Arbeitsplatz geregelt, sollten aber auch für dich zuhause oder in der eigenen Werkstatt gelten.

Die Schutzklassen:

Besonders von Bedeutung ist die Tatsache, wie oft du Schweißarbeiten durchführst. Dabei wird diese spezielle Bekleidung in zwei Klassen eingeteilt.

Schutzklasse 1:

Jede Schutzkleidung, die die Zertifizierung der Klasse 1 aufweist, ist für das gelegentliche Schweißen vorgesehen.

Unter gelegentlichem Schweißen wird von einer ein- bis zweimaligen Tätigkeit in der Woche ausgegangen.

Diese Bekleidung bietet dir dann bei deiner Tätigkeit ein ausreichendes Maß an Sicherheit.

Schutzklasse 2:

Führst du deine Schweißarbeiten allerdings häufiger durch, also mehrmals täglich, solltest du die Schutzkleidung der Klasse 2 verwenden.

Bei permanentem Schweißen ist es außerdem ratsam, dass du eventuell noch zu Armstulpen und Lederschürze greifst. Hitze- und flammenbeständige Kleidung ist ein Muss bei dieser Arbeit.

Wichtig ist in jedem Fall, dass die entsprechende Gefährdungsstufe genau beurteilt wird. Dann kann die richtige Schutzkleidung fürs Schweißen ausgewählt werde.

Schutzkleidung für Schweißarbeiten

Die Schweißerschutzkleidung solltest du grundsätzlich immer bei Schweißarbeiten jeder Art tragen.

Sie gewährleistet dir einen ausreichenden Schutz vor Funken, Materialspritzern, Hitzeeinwirkung, Strahlung und dem direkten Kontakt mit der Schweißflamme.

Trägst du beim Schweißen in dieser Hinsicht ein höheres Risiko, sollten auch die Schutzfaktoren deiner Kleidung entsprechend hoch sein.

Die Schutzbekleidung bedarf gründlicher Pflegst damit sie den großen Belastungen standhälten.

Ansonsten kann die Qualität deiner Kleidung schnell nachlassen. Dann ist die Schutzfunktion nicht mehr ausreichend gegeben.

Darum ist geeignete Schutzkleidung beim Schweißen wichtig:

Du musst dich nicht nur vor Funkenflug schützen
Du musst dich nicht nur vor Funkenflug schützen

Führst du deine Schweißarbeiten in sehr engen Räumen durch, muss für eine geeignete Belüftung gesorgt werden.

Zudem wird es erforderlich, spezielle schwer entflammbare Kleidung beim Schweißen zu verwenden.

Abhängig von den durchzuführenden Tätigkeiten kann sie aus einem Overall, Handschuhen und Lederschürze bestehen. Die Kleidung sollte allerdings keine Kunststofffasern beinhalten, da diese bei Hitzeinwirkung schmelzen und die Haut verletzen können.

Jegliche Kleidung sollte auch über lange Ärmel verfügen und keine Öffnungen aufweisen, durch die Metallspritzer oder Strahlung hindurchdringen kann. Sandalen sind keine Schweißerschuhe ;)

Während du vom sichtbaren Licht geblendet wirst, führt das ultraviolettem Licht zu Schäden an deiner Hornhaut. Das wird auch als “verblitzen” bezeichnet. Wirken diese Strahlen länger auf deine Augen ein, so können sie dauerhaft geschädigt werden.

Infrarote Strahlung verursacht Augenstar-Erkrankungen. Aber auch der Rest deines Gesichts sollte beim Schweißen vor zu großer Strahlung geschützt werden. Aus diesem Grund ist ein spezielles Schutzschild oder ein Schirm zu verwenden.

Aus diesen Teilen besteht deine Schutzkleidung:

Zu früheren Zeiten konnte der nötige Schutz nur durch besonders dickes Gewebe erreicht werden.

Deshalb war die Kleidung nicht sonderlich bequem.

Sie war schwer, und durch die enorme Steifigkeit war auch die Bewegungsfreiheit sehr eingeschränkt.

Das ist heute nicht mehr so.

Mittlerweile gibt es geeignete Schutzkleidung für Schweißer aus speziellen Faserverbindungen, die wesentlich leichter und auch viel weicher sind. Diese Kleidung ist daher viel bequemer und bietet ein ausreichendes Maß an Bewegungsfreiheit.

Weit verbreitet ist aber auch die Lederschutzbekleidung, die meist aus Schürzen, Handstulpen und Handschuhen zusammengesetzt ist.

Leder ist ähnlich robust und hitzebeständig wie das Hochleistungsgewebe. Es entspricht meist der Prüfklasse 2 und bietet dir einen umfassenden Schutz bei Schweißarbeiten jeder Art.

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